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 Geringe Monatsrate f├╝r Darlehen kann t├Ąusche
Heutiger Billigzins kann in f├╝nf Jahren zu b├Âsem Erwachen f├╝hren
Immobilienk├Ąufer k├Ânnen von der EU-Schuldenkrise nicht nur profitieren, weil die Zinsen f├╝r Darlehen auf ein Rekordtief gesunken sind. Immobilienk├Ąufer k├Ânnen von der Misere auch viel lernen - indem sie zumindest die eigene Finanzierung auf solide Beine stellen. "Billiges Geld verleitet zum Schuldenmachen und dazu, die langfristige Refinanzierung au├čer Acht zu lassen", sagt Manfred H├Âlscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Konkret warnt er davor, sich die finanzielle Belastung durch zu kurze Zinsbindungen und niedrige Tilgungen sch├Ân zu rechnen.

Die Euro- und Schuldenkrise h├Ąlt die Konditionen f├╝r Immobiliendarlehen seit Wochen auf einem Rekordtief. Kredite mit 5-j├Ąhriger Zinsbindung gibt es laut Baugeldvermittler Enderlein ab 1,95 Prozent, Darlehen mit 10-j├Ąhriger Zinsfestschreibung k├Ânnen f├╝r 2,5 Prozent aufgenommen werden. Ein 150.000-Euro-Kredit kann derzeit durch ein 5-Jahres-Darlehen mit einer Monatsrate von 372 Euro bedient werden. Mit Blick auf eine vergleichbare Mietbelastung ein verlockendes Angebot.

"Genau diese kurzen Zinsbindungen k├Ânnen aber zum Problem werden, wenn die Zinsen f├╝r Immobilienkredite mittelfristig steigen", sagt H├Âlscher. Denn: Mit Ablauf der ersten Zinsbindungsfrist in f├╝nf oder zehn Jahren sitzen viele Immobilienk├Ąufer, die sich f├╝r eine Standardtilgung von 1 Prozent entschieden haben, noch auf einer Restschuld von rund 95 oder 90 Prozent. Liegen die Zinsen im Jahr 2017 oder 2022 nur zwei oder drei Prozent ├╝ber dem heutigen Niveau, verdoppelt sich nahezu die Kreditrate f├╝r das Beispieldarlehen auf knapp 600 Euro. "Wer dann die k├╝nftige Belastung nicht mehr stemmen kann, verliert seine Immobilie und riskiert eine Privatinsolvenz."

Die Finanzierungsexperten von Enderlein raten daher, das aktuelle Zinstief langfristig zu nutzen. Laut Enderlein k├Ânnen Darlehen mit 15 oder 20 Jahren Zinsbindung derzeit ebenfalls zu unter 3 Prozent aufgenommen werden - und sind damit nur unwesentlich teurer. "10 Jahre oder 15 Jahre mehr Zinssischerheit kosten den Kreditnehmer aktuell gerade einmal 50 Euro mehr im Monat. K├Ąufern und Bauherren kann man nur raten, die Immobilienfinanzierung f├╝r 20 Jahre abzuschlie├čen - noch dazu, wenn sie ├╝ber geringes Eigenkapital verf├╝gen. Sie m├╝ssen sich dann bis ins Jahr 2032 keine Sorgen um eine Verteuerung ihrer Monatsrate machen." Zudem l├Ąsst sich der Schuldenberg in 20 Jahren deutlich mehr abtragen als binnen zehn Jahren - was das Risiko einer teuren Anschlussfinanzierung zus├Ątzlich verringert.

Dar├╝ber hinaus sollten Immobilienk├Ąufer im jetzigen Zinstief nicht mit einer Standardtilgung von nur einem Prozent beginnen. "Das ist gerade im jetzigen Zinstief viel zu wenig und verl├Ąngert die Gesamtlaufzeit des Kredites auf ├╝ber 50 Jahre", warnt H├Âlscher. Eine solide Immobilienfinanzierung startet nach Worten des Experten mit einer Mindesttilgung von 2 Prozent. Ein nach diesen Vorgaben kalkulierter Kredit ├╝ber 150.000-Euro kostet damit laut Enderlein mit einer 20-j├Ąhrigen Zinsbindung und 2-prozentigen Anfangstilgung aktuell rund 625 Euro im Monat. "Auch diese monatliche Kreditbelastung ist f├╝r viele problemlos zu stemmen - und sie f├╝hrt in 20 Jahren nicht zu einem b├Âsen Erwachen, sondern zu sicher finanziertem Wohneigentum."


www.enderlein.de

Quelle: openPR
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